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Ausstieg aus der NOSt 

Per Verordnung des Schulleiters vom 14. Juni 2018 wurde für den Zeitraum bis 2021 der Ausstieg aus der Neuen Oberstufe (NOSt) festgelegt.

Gemäß § 82e Abs. 3 des Schulunterrichtsgesetzes (SchUG), BGBl. Nr. 472/1986 IdF BGBl. I Nr. 35/2018 wurde festgelegt, dass am Standort 2230 Gänserndorf, Hans-Kudlich-Gasse 30 in den Schuljahren 2018/19, 2019/20 und 2020/21 für die 10. und jeweils aufsteigend für die nachfolgenden Schulstufen für alle Schülerinnen und Schüler, die diese Schulstufen in den genannten Schuljahren jeweils erstmals oder im Fall der Wiederholung einer oder mehrerer dieser Schulstufen durch diese Schülerinnen und Schüler allenfalls auch weitere Male besuchen, die die Oberstufe betreffenden Bestimmungen dieses Bundesgesetzes in der vor den in §82 Abs. 5s genannten Zeitpunkten geltenden Fassung gelten.

Schülerinnen und Schüler, die sich in der NOSt befinden, bleiben in der NOSt.

Informationsfilm über die neue Oberstufe

Neue Oberstufe - Regelungen

Geltungsbereich:

Die neue Oberstufe wurde in der 5-jährigen Handelsakademie und in der 3-jährigen Handelsschule ab dem Schuljahr 2014/15 geführt.

Ziel:

Maßnahmen zur Förderung, um die Schullaufbahn kurz und effizient zu gestalten.

Semestergliederung – Zeugnis:

In der 9. Schulstufe (1. HAK/1.HAS) gibt es im Wintersemester eine Schulnachricht, das Sommersemester wird mit einem Jahreszeugnis abgeschlossen.

Ab der 10. Schulstufe wird im Winter- und Sommersemester ein Semesterzeugnis ausgestellt. Bei negativer Beurteilung kann eine Semesterprüfung über die negativ beurteilten Kompetenzen bzw. den negativ beurteilten Lehrstoff abgelegt werden. Zur besseren Vorbereitung auf die Semesterprüfung gibt es ein Beiblatt mit einer Auflistung der negativ beurteilten Kompetenzen.

Wird die Schulstufe wiederholt, kann eine bessere Beurteilung erreicht werden.

Semesterprüfung:

Grundsätzlich kann eine negative Semesterbeurteilung durch eine Semesterprüfung, die zweimal wiederholt werden darf, ausgebessert werden.

Aufsteigen:

Es ist die Möglichkeit zum Aufsteigen bei maximal zwei Nicht genügend/Nicht beurteilt gegeben, höchstens einmal pro Schullaufbahn kann auch mit drei Nicht genügend/Nicht Beurteilt (positive Leistungsprognose erforderlich) ein Aufsteigen möglich sein.

Förderung:

Es werden sowohl Jugendliche mit Leistungsschwächen als auch mit besonderen Begabungen gefördert.

Durch das Frühwarnsystem, gezielte Fördermaßnahmen, individuelle Lernbegleitung und Semesterprüfungen sollen negative Noten verhindert werden.

Das Überspringen einzelner Unterrichtsgegenstände, Teilnahme am Unterricht in einzelnen Unterrichtsgegenständen in einem höheren Semester, Befreiung von erfolgreich absolvierten Pflichtgegenständen bzw. beim Wiederholen einer Schulstufe werden mit diesem System ermöglicht.

Lernbegleitung:

Bei Leistungsdefiziten werden die Schülerinnen und Schüler mit einer individuellen Lernbegleitung bei der Umsetzung vereinbarter Fördermaßnahmen unterstützt.

Folgende Maßnahmen werden gesetzt: Beobachtung des Lernprozesses, Neuausrichtung, Lernorganisation, Lernstrategien, didaktische Begleitung und Dokumentation.

Wiederholen einer Schulstufe:

Wenn erhebliche Lerndefizite bestehen, wird auf Ansuchen der Schülerin bzw. des Schülers die Wiederholung einer Schulstufe bewilligt, wenn die Aufholung des Leistungsrückstandes zu erwarten ist.

Schulbesuch:

Die Höchstdauer des Schulbesuches darf nicht überschritten werden, das sind in der

Handelsakademie 7 Jahre, in der Handelsschule 4 Jahre.