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Großes Sprachreise-Angebot in der BHAK Gänserndorf

3-tägiger Workshop "Müllberg in Sicht!"

Müllcontainer in der Aula! Soweit das Auge reicht. Der von Prof. Döltl, Prof. Vavra und engagierten UmweltmanagerInnen gestaltete Workshop „Müllberg in Sicht“ setzte sich mit dem Thema Plastikmüll, -vermeidung, Alternativen sowie Plastik und Gesundheit auseinander.

Mehr als ausgebucht! Der Workshop hinterließ bleibenden Eindruck bei den Schülern. Rund 500 Schüler nahmen am Workshop teil und waren zum Teil sehr bestürzt, welche Auswirkungen Plastik auf Umwelt und die eigene Gesundheit hat. Faszinierend war, dass bei vielen ein echtes Umdenken im Alltag einsetzte. Folglich wurden Produkte zu Hause auf Herz und Nieren geprüft, die Einweg-Trinkflasche häufig durch eine Mehrwegflasche ersetzt. Wir freuen uns riesig über diesen Erfolg und das ehrliche Interesse an diesem Thema.

Wie kann ich Plastik vermeiden?

Die Möglichkeiten im Schulalltag, den Plastik-Konsum zum Vorteil für den eigenen Körper und die Umwelt zu verringern, sind vielfältig: Trinkflaschen, Jausenboxen wiederbefüllbare „Cup to go“-Becher…. Alternative Materialien sind Stahl, Glas, Bambus und auch Bio-Plastik.

Stoffwindeln statt Pampers & Co! Ein Baby verbraucht ca. 4.500 Windeln, ein riesiger Müllberg, der nicht recycelt, sondern verbrannt wird.

Fast Fashion! Die SchülerInnen prüften ihre in die Kleidung eingenähten Etiketten bezüglich Material und Herkunft. Viele waren überrascht, dass ihre Kleidung aus Kunststofffasern oder Mischgewebe bestand. Die Kunststofffasern, die sich beim Wäsche waschen als Mikroplastik aus der Kleidung lösen, gelangen in die Flüsse und Meere, reichern sich mit Schadstoffen an, werden von Fischen gefressen, die schließlich, giftstoffangereichert, wieder auf unseren Tellern landen.
Weniger ist mehr, das gilt für alles, nicht nur für Plastik. Hinter all den Billigprodukten steckt zumeist soiale Ausbeutung von ArbeiterInnen.

Smart einkaufen! Mit der Gratis-App „Codecheck“ kann beim Einkauf der Barcode jedes Produkts gescannt werden und sofort auf enthaltene Schadstoffe oder auch Mikroplastik geprüft werden. Beim Kauf von Naturkosmetik erspart man nicht nur der Umwelt eine Menge Mikroplastik, dem eigenen Körper Schadstoffe, sondern meist auch Versuchstieren unnötiges Leid.